Ergebnisse Schwimmen für Demokratie und Toleranz und 12-Stunden-Schwimmen

Am 24. August trafen sich knapp 200 schwimmbegeisterte Sportler und Helfer zur neunten Ausgabe des Schwimmens für Demokratie und Toleranz - Ich bin dabei! im Freitaler Freizeitzentrum "Hains". Neben dem von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr ausgetragenen Jedermannwettbewerb fand ein 12-Stunden-Schwimmen statt, in dem Mannschaften vom SV Lok Görlitz, dem Roßweiner SV und natürlich vom gastgebenden Hainsberger SV vertreten waren.

Bevor es losging, richteten der Erste Bürgermeister der Stadt Freital, Peter Pfitzenreiter, Dietrich Oberschelp als Vertreter der Stadt Limbach-Oberfrohna, der Präsident des Hainsberger SV, Jörg Schneider, der Präsident des Sächsischen Schwimm-Verbandes, Wolfram Sperling, und der Sächsische Sportminister Roland Wöller einige Grußworte an die Anwesenden. Der Staffelstab wurde vom Ausrichter 2019, der Stadt Freital, an den Ausrichter des Jahres 2020, die Stadt Limbach-Oberfrohna, übergeben. Sportminister Wöller gab schließlich pünktlich zehn Uhr den Startschuss für beide Wettkämpfe, und sogleich begaben sich zahlreiche Sportler des Jedermannwettbewerbs ins Wasser, und auch die 12-Stunden-Schwimmer schickten ihre ersten Starter ins Rennen.

Nach sechs Stunden Schwimmen bei musikalischer Untermalung und durch das "Hains" bereitgestellter Mittagsverpflegung folgte schließlich die Auswertung samt Ehrung der Sieger und Platzierten in den einzelnen Jahrgangsgruppen. Insgesamt schwammen 174 Teilnehmer 353,425 Kilometer, was 2,031 Kilometern pro Teilnehmer entspricht. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Anna Lena Hölldobler, die insgesamt 18,55 Kilometer zurücklegte und damit ihren eigenen Einzelrekord nocheinmal überbieten konnte. Die detaillierten Ergebnisse finden sich in der Gesamtauswertung. Nach der durch Wolfram Sperling vorgenommenen Siegerehrung war damit die neunte Ausgabe des Schwimmens für Demokratie und Toleranz bereits wieder beendet.

Die 12-Stunden-Schwimmer hatten da erst Halbzeit - es sah nach einem schon fast traditionellen Zweikampf zwischen Hainsberg und Görlitz aus, wobei auch Roßwein immer noch in Schlagdistanz blieb. Erst langsam konnte sich der HSV etwas absetzen - dem Dauereinsatz der Älteren sei Dank. Mit zunehmender Dunkelheit wurde schon gute die Stimmung am Beckenrand noch besser, die Schwimmhalle war nun komplett in Blau getüncht und die letzten Stunden wurden noch einmal zu einer richtig schönen Schwimm-Party im Hains. Da geriet das Ergebnis fast zur Nebensache: Hainsberg vor Görlitz und Roßwein lautete am Ende das Resultat, das dann doch noch ausgiebig gefeiert wurde.

Die Abteilung Schwimmen bedankt sich bei allen Anwesenden und Helfern für den gelungenen Samstag!