TL-Blog: Die (un-)geplante Sportlerobsoleszenz

Es ist Donnerstag Abend, die Rabenberg-Bar ist wieder zur Redaktionsstube des Trainingslager-Blogs geworden und ich kann den letzten vollen Tag hier kurz zusammenfassen. Paula hat dankenswerterweise die Belange der AK 14+ erneut beleuchtet, dazu gibt es den vorigen Beitrag in diesem losen Tagebuch. Die Sonne ist inzwischen dem typischen Rabenberg-Nebel gewichen und die Temperaturen sind etwas gesunken.

Heute war noch einmal ein Tag voller Training. Für die AK 14 ging es wieder früh 6:30 Uhr los, dementsprechend waren die Gesichter am Morgen länger als die 50m-Bahn. Die 12er mussten ausnahmsweise erst um sieben zum Frühstück antreten. Und die AK 10 und jünger durfte auch etwas länger ausschlafen.

Die AK 12 durfte am Morgen den 4x50m-Lagenfolgetest vom Montag wiederholen, einige konnten sich auf jeder Teilstrecke verbessern (geholfen hat, dass auf der Kurzbahn geschwommen wurde), anschließend wurde die Delphin-Technik noch einmal wiederholt. Nach einer kleinen Basketball-Einheit vor dem Mittag ging es dann am Nachmittag auf der Langen Bahn nochmal über 4x100m Freistil. Hier waren dann die ersten Aufälle zu beklagen, im Vergleich sind in diesem Jahr aber alle ziemlich lange am Ball geblieben, sodass das Trainerteam da nicht allzu enttäuscht war. Im Test merkte man dann die Strapazen der letzten Tage, dennoch waren einige gute Leistungen dabei. Das veranlasste uns, die letzte Einheit in ein Staffel-Spaßtraining umzumünzen, in dem nochmal um jeden Meter gekämpft wurde, egal ob mit einem Bein aus dem Wasser bei Kraul und Rücken, mit einem Kegel auf dem Kopf oder beim Fußwärts-Schwimmen. Als schöner Nebeneffekt war heute dann auch das Eis zwischen den Hainsberger und Görlitzer Mädels gebrochen und beide stellten gegenseitig fest, dass die anderen doch ganz cool sind. Schade eigentlich, dass es nun morgen schon vorbei ist.

Die AK 10 absolvierte als Abschluss noch eine gruselige Nachtwanderung. Schreckeffekte durch urplötzlich im Wald gestartete Motorräder oder Katzengejammer über Lautsprecherboxen verfehlten ihre Wirkung nicht. Am Ende hatten sicherlich alle ein bleibendes Erlebnis des letzten Abends. Die AK 9 meisterte ihr letztes Training und hinterließ einen größtenteils sehr  zufriedenen Trainer Ludwig.

Noch kurz ein Wort zur AK 14: auf deren Programm standen abends die 60 x 50m Freistil. Die anfangs erwähnten langen Gesichter waren inzwischen wieder einem entschlossenen, motivierten Gesichtsausdruck gewichen. Mit lauter musikalischer Untermalung in der 50-Meter-Halle. Die Leistungen waren dementsprechend auch wieder sehr überzeugend und der Trainer zufrieden.

Soweit der letzte Volltages-Blogeintrag vom Berg. Morgen geht es nach dem Mannschafts-Finale etwa 13:30 Uhr mit dem Bus nach Hause, möglicherweise wegen Staugefahr abseits der ausgetretenen (Autobahn-)Pfade. Näheres morgen.