TL-Blog: An Tag zwei ist der Spaß vorbei

... hätte man sich angesichts des heutigen Trainingsplans denken können. Der erste volle Tag auf dem Rabenberg bot für die AKs 12/13 und 14+ gleich drei Wassereinheiten, dazu noch mindestens ein Athletik-Programm über 1,5 Stunden. Die AKs 9 und 10/11 hatten es mit zwei Wasser- und einer Athletikeinheit etwas leichter. Für die ältesten ging es heute bereits in der Dunkelheit von 6:30 bereits vor dem Frühstück morgens ins Wasser, bei den anderen stand vor der ersten Belastung im Wasser noch das Frühstück um sieben bzw. acht Uhr auf dem Plan.

Gleich am Morgen wurde die Schwimmtechnik über alle vier Lagen aufgezeichnet und im Tagesverlauf für jeden Sportler ausgewertet. Hier gab es viele Aha-Effekte in den Gesichtern der Sportler zu entdecken, und den meisten sah man in den darauffolgenden Einheiten an, dass sie ihre technischen Fehler auszumerzen versuchten, mitunter sogar bereits mit Erfolg. Aber auch wenn es bei einigen noch etwas länger dauert mit der Verfeinerung, ist der Grundstein gelegt. Für interessierte Eltern und die Sportler selbst wird es die Kurzvideos wahrscheinlich noch als Zusammenstellung geben.

Was gibt es noch? Die AK 9 war trotz des anstrengenden Trainings am Abend noch in bester Laune, nachdem am Tag doch die ein oder andere heimwehbedingte Träne geflossen war. Gesundheitliche Ausfälle sind bisher nicht zu beklagen, auch wenn die ständig strahlende Sonne und Tagestemperaturen bis 18 Grad Mitte Oktober dazu verleiten, die Kleiderordnung persönlich zum Ärger der Trainer etwas gelassener auszulegen. Außerdem wurden zum Mittagessen die acht Teams eingeteilt, die am Mittwoch und am Freitag zum Abschluss gemeinsam und gruppenübergreifend um den (jetzt von mir mal so genannten) "Rabenberg-Pokal" kämpfen. Die Nachtruhendisziplin war noch ein bisschen ausbaufähig, aber vielleicht führt die heutige Belastung ja von selbst zur Beruhigung in dieser Dauerbaustelle.

Damit aber nicht immer nur der gleiche zu Wort kommt, möchte ich noch ein par Stimmen einfangen:

Uli Stapf (Trainer AK 14+): Die Sportler waren mit sehr großem Eisatz dabei, und haben ihre technischen Aufgaben sehr gut gelöst.

Ringolf Herzog (Trainer AK 12): Alles liebe Kinder (zumindest bis jetzt, toi toi toi!)

Nora Flehmig (Trainerin AK 10/11): Wir sind schon drei Tests mit gemischten Ergebnissen geschwommen, aber die Stimmung ist durchweg gut, manchmal zu gut für ein Training.

Paula "Kraula" Wachtel (Stiefmutti AK 14): Ulli, Hainsberg-Pulli!

Noch ein paar persönliche Anmerkungen zur AK 12 von mir (den anderen wollte ich mit dem Fragen nach ausführlicheren Berichten nicht auf die Nerven fallen): unsere Zwölfer machen sich gut, hängen sich rein und beim ein oder anderen gibt es einen deutlichen technischen Fortschritt zu sehen. Neumi bekommt langsam seinen Kopf ruhig beim Freistilschwimmen, beim Schmetterling wird bei vielen endlich ins Wasser ausgeatmet, was dem Rhythmus unglaublich zugute kommt. Luis und Sarah kämpfen sich klasse durch und auch Elias und Mojo lassen hin und wieder eine gute Leistung gucken. Eigentlich hängt niemand durch und alle nehmen die Sache ernst. Die Görlitzer Jungs und Mädels sind auch eine sympathische Truppe und kitzeln unserer Reihe-1-Angeline gern mal an den Füßen. Kurz gesagt: macht Spaß!

So, jetzt aber genug für heute, der Autor muss morgen 6:15 aus den Federn. Da wird es dann etwas ruhiger, und dann ist auch schon bald Halbzeit in Breitenbrunn.