Wernesgrüner Sachsenpokal 2. Runde

09.09.18
Hainsberger SV - Radefelder SV 90
4:0 (2:0)

Hainsberg nach klarem Sieg in der nächsten Runde Große Fragezeichen gab es in Hainsberg vor dem Spiel bezüglich der Stärke des Gegners, da die Gäste zwar erst seit dieser Saison in der Landesklasse Nord spielen, dort aber nach zwei Spieltagen souverän die Tabelle anführen. So war die Hainsberger Mannschaft natürlich gewarnt und ging entsprechend konzentriert in die Partie. Dies war dann auch absolut notwendig, denn die Radefelder erwiesen sich als äußerst kampf- und laufstark. Gerade nach dem schlechten Saisonstart wollte Hainsberg zunächst einmal hinten sicher stehen um dann nach und nach ihr gewohntes Kombinationsspiel aufzuziehen. Mit einer sehenswerten Leistung der gesamten Mannschaft wurde dieses Vorhaben dann in die Tat umgesetzt. Anfangs fehlte es noch etwas an der Torgefahr, die lediglich bei Standards zu sehen war, wo Michael Heera mit seinen Kopfbällen gleich zweimal knapp scheiterte, doch mit zunehmender Spielzeit ergaben sich dann auch aus dem Spiel heraus Möglichkeiten. In der 28. Spielminute wurde Marian Weinhold, nach einem schönen Spielzug vom Gästetorwart von den Beinen geholt und verwandelte den fälligen Strafstoß gewohnt sicher. Bereits drei Minuten später der wohl beste Hainsberger Angriff des ganzen Spiels. Nachdem der Ball über mehrere Stationen lief, war es letztlich Sebastian Null vorbehalten das Spielgerät über die Linie zu drücken. Radefeld spielte zwar die gesamte Spielzeit gut mit, war aber in der Offensive erstaunlich harmlos, vor allem wenn man bedenkt wie viele Tore sie in dieser Saison schon erzielt haben. Kurz vor der Pause hatten sie dann ihre beste Gelegenheit , doch der 20-Meter Knaller von Dennis Schöps ging knapp am langen Pfosten vorbei. Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel. Hainsberg jetzt etwas defensiver stehend, ließ hinten weiterhin nichts anbrennen und startete immer wieder schnelle Gegenangriffe, die für große Gefahr sorgten. Nach einer guten Stunde Spielzeit war es dann Markus Weise der den dritten Treffer erzielte, hervorragend von seinem Sturmpartner Marian Weinhold vorbereitet. Damit war natürlich eine gewisse Vorentscheidung gefallen. Trotzdem gaben sich die Radefelder nie auf und versuchten bis zum Ende alles, schafften es aber nicht, die von Rene Balatka hervorragend organisierte Hainsberger Abwehr zu überwinden. Kurz vor Schluss dann noch der vierte Hainsberger Treffer. Nachwuchssturmhoffnung William Wessely war nach einem unwiderstehlichen Sturmlauf im Strafraum von den Beinen geholt worden und Routinier Jens Georgi verwandelte den fälligen Strafstoß dann sicher. Trainer Knut Michael zeigte sich nach Spielschluss sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und wenn das Team eine ähnliche Vorstellung im nächsten Punktspiel abliefert, müssten auch in der Liga die ersten Punkte eingefahren werden. 

Zuschauer: 80

Gelb: 2/3

Aufstellung: 
Metzner – Seddig (57. Nickel), Balatka, Heera, Altenburger – Müller, F. Weinhold (73. Georgi), Null, Schur – M. Weinhold, Weise (82. Wessely)
Torfolge: 
1:0 Marian Weinhold (28. FE), 2:0 Sebastian Null (31.), 3:0 Markus Weise (62.), 4:0 Jens Georgi (88. FE)