Wettkampfbericht: In internationalen Gewässern

Fünf Hainsberger Schwimmer nahmen am Wochenende vom 3. bis zum 5. März 2017 am International Swim Meeting (ISM) in Berlin teil. An diesem Riesenevent im Berliner Europasportpark nahmen 175 Vereine und Startgemeinschaften aus 24 Ländern teil - von Schweden und Norwegen über Bulgarien, Griechenland, Russland und Großbritannien sogar bis nach Brasilien. Insgesamt waren das rund 1500 Sportler, die an den drei Tagen etwa 6500 Starts zu absolvieren hatten. Da erscheint der Anteil fünf der Hainsberger Sportler mit ihren 34 Starts verschwindend gering - dennoch konnten sich ihre Leistungen sehen lassen.

An erster Stelle stehen da natürlich die drei Finalqualifizierungen der Hainsberger: Ludwig Teßmar (Jg. 1999) qualifizierte sich über die 50m Brust mit 30,24 Sekunden für den Endlauf in seiner Jahrgangsgruppe - als schnellster Teilnehmer aus Deutschland. Im Finale ließ er drei schneller gesetzte Sportler hinter sich und sicherte sich in persönlicher Bestleistung mit 29,77 Sekunden den vierten Platz.

Über die 50m Rücken gelang Hannes Kern (Jg. 2000) bereits mit deutlicher Bestzeit als Siebtplatzierter der Einzug ins Finale. Dort steigerte er seine Bestleistung erneut um fast drei Zehntelsekunden - sechster Platz, und erneut war ein Hainsberger schnellster Deutscher in dieser Jahrgangswertung.

Der jüngste der drei Finalteilnehmer war Konrad Speck. Der Dreizehnjährige qualifizierte sich ebenfalls über die 50m Rücken für das Jahrgangsfinale 2003/2004. Seine Qualifikationszeit von 31,12 Sekunden - bereits eine Steigerung von einer Sekunde gegenüber seiner alten Bestleistung - reichte für den vierten Setzplatz. Und auch im Finale selbst ließ es sich Konrad nicht nehmen, die Bestmarke erneut um drei Zehntel zu unterbieten, auch wenn er sich in der Endabrechnung noch einem Sportler aus Weimar geschlagen geben musste und den nicht weniger hervorragenden fünften Platz erreichte.

Neben den Finalteilnahmen lieferten alle Hainsberger, die gemeinsam mit den Sportlern des Landesstützpunkts Dresden als Startgemeinschaft "Schwimmbezirk Dresden" antraten, noch viele weitere sehenswerte Leistungen, etwa die Geschwister Judith und Manuel Jaenicke-Rößler mit mehreren deutlichen persönlichen Bestmarken. Es gelang auch die eine oder andere weitere Top-Ten-Platzierung, was für einen derartigen Wettkampf schon eine sehr erfreuliche Leistung darstellt.

Letztendlich gewann das Team des Schwimmbezirks Dresdens sowohl die Mannschaftswertung der Jugend als auch die der Youngsters mit deutlichem Vorsprung.

(kf)